Fördermittel für Selbstständige und Gründer

Wer sich selbstständig macht, lässt nicht selten bares Geld liegen – schlicht, weil die passenden Förderprogramme nicht bekannt sind. Dabei unterstützt der Staat Gründerinnen und Gründer auf vielfältige Weise: mit Zuschüssen, die nicht zurückgezahlt werden müssen, mit zinsgünstigen Darlehen und mit geförderter Beratung. Die Förderlandschaft ist allerdings unübersichtlich und ändert sich laufend.

Unser Rat: Prüfen Sie Ihre Fördermöglichkeiten nicht nur einmal zu Beginn, sondern immer wieder im Verlauf Ihrer Selbstständigkeit. Viele Programme richten sich an bestimmte Phasen – von der Gründung über das Wachstum bis zur Digitalisierung. Was am Start nicht passte, kann zwei Jahre später genau der richtige Topf sein. Wichtig ist insofern vor allem eins: dranbleiben und regelmäßig nachschauen.

Welche Förderungen gibt es für Gründer?

Die Auswahl ist groß, doch einige Programme werden besonders häufig genutzt. Zu den beliebtesten Bausteinen für Gründer zählen:

  • Gründungszuschuss: Für alle, die aus dem Bezug von Arbeitslosengeld 1 heraus gründen – sichert in der Startphase den Lebensunterhalt.
  • Einstiegsgeld: Das Pendant für Gründer aus dem Bürgergeld-Bezug, bewilligt durch das Jobcenter.
  • KfW-Förderdarlehen: Zinsgünstige Kredite für Investitionen und Betriebsmittel, beantragt über die Hausbank.
  • Landesförderung: Jedes Bundesland legt eigene Programme auf – von Beratungszuschüssen bis zur regionalen Investitionsförderung.

Ob und welche dieser Förderungen für Sie infrage kommt, hängt von Ihrer persönlichen Situation ab – etwa davon, wann Sie gründen und ob Sie aus der Arbeitslosigkeit heraus starten. Genau das klärt der folgende Schnellcheck in wenigen Augenblicken für Sie.

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Wann haben Sie gegründet – oder planen Sie es?

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