Gewerbe anmelden mit einem Autohandel

Die Gewerbeanmeldung für einen Autohandel ist grundsätzlich nicht sehr kompliziert, da im Gegensatz zu manchen anderen Geschäftsformen keine spezielle behördliche Erlaubnis im Sinne einer Konzession erforderlich ist. Allerdings handelt es sich beim An- und Verkauf von Kraftfahrzeugen um ein sogenanntes überwachungsbedürftiges Gewerbe, sodass im Rahmen der Gewerbeanmeldung zwingend eine Zuverlässigkeitsprüfung des Gewerbetreibenden erfolgt. Daher kann die notwendige Anmeldung beim Gewerbeamt zwar in der Regel zügig abgewickelt werden, ist aber an bestimmte persönliche und formale Voraussetzungen geknüpft, die Gründer frühzeitig berücksichtigen sollten.
Zu bedenken ist außerdem, dass gerade in der Startphase mit vergleichsweise hohen Anfangskosten zu rechnen ist, da Fahrzeuge vorfinanziert werden müssen und geeignete Stellflächen oder Verkaufsplätze vorzuhalten sind. Je nach Geschäftsmodell (reiner Handel, Import/Export, Onlinehandel, Kombination mit Vermittlung oder Werkstattleistungen) können diese Kosten erheblich variieren. Generell gestaltet sich der Gebrauchtwagenmarkt als anspruchsvoll, da das Angebot sehr groß ist und Kunden durch Instrumente wie die renommierte Schwacke-Liste sowie zahlreiche Online-Vergleichsportale zunehmend preissensibel und gut informiert auftreten. Gleichzeitig bestehen weiterhin regionale Unterschiede, Qualitätsunterschiede bei Fahrzeugen sowie Informationsasymmetrien, die erfahrene Händler gezielt nutzen können.
Autohandel Gewerbe anmelden: Auf diese Fragen gibt der folgende Beitrag Antworten
- Welche Voraussetzungen sind für die Gewerbeanmeldung zu erfüllen?
- Welche Nachweise müssen erbracht werden?
- Welche weiteren Aspekte sind im Zuge der Gewerbeanmeldung zu beachten?
Rechtliche Grundlage zur Gewerbeanmeldung für Autohändler in der kompakten Übersicht
Wer ein Autohandel-Gewerbe anmelden will, sollte sich an § 38 Absatz 1 Nr. 1b der Gewerbeordnung (GewO) orientieren. Dieser Paragraf regelt die sogenannten überwachungsbedürftigen Gewerbe. Dort werden bestimmte Gewerbezweige ausdrücklich benannt, bei denen der Gesetzgeber ein erhöhtes Schutzbedürfnis der Allgemeinheit sieht. Für das hier behandelte Thema ist insbesondere der An- und Verkauf von Kraftfahrzeugen (sowie von Fahrrädern) relevant.
Der Gesetzestext sieht vor, dass die zuständige Behörde nach der Gewerbeanzeige oder auch im Zusammenhang mit einer Ummeldung die persönliche Zuverlässigkeit des Gewerbetreibenden überprüft. Zu diesem Zweck werden in der Praxis regelmäßig ein Führungszeugnis sowie ein Auszug aus dem Gewerbezentralregister verlangt. Diese Nachweise dienen dazu, festzustellen, ob relevante Vorstrafen oder gewerberechtliche Verstöße vorliegen, die einer selbstständigen Tätigkeit im Autohandel entgegenstehen könnten.
Kommt der Gewerbetreibende der Aufforderung zur Vorlage dieser Unterlagen nicht nach, ist die Behörde berechtigt, die entsprechenden Auskünfte selbst einzuholen. Dadurch kann sich das Anmeldeverfahren verlängern, was insbesondere bei zeitkritischen Geschäftsvorhaben problematisch sein kann. Es empfiehlt sich daher, diese Nachweise frühzeitig zu beantragen oder direkt im Zuge der Gewerbeanmeldung einzuplanen.
Frühere landesrechtliche Sonderregelungen zur Buchführung, die teilweise aus älteren Fassungen der Gewerbeordnung abgeleitet wurden, sind heute nicht mehr maßgeblich. Die Pflicht zur ordnungsgemäßen Buchführung ergibt sich für Autohändler heute primär aus dem Steuerrecht (Abgabenordnung, Einkommensteuergesetz, Umsatzsteuergesetz) sowie – bei entsprechender Rechtsform – aus dem Handelsgesetzbuch. Unabhängig davon sollten Gewerbetreibende stets prüfen, ob in ihrem Bundesland zusätzliche ordnungs- oder baurechtliche Vorgaben bestehen, etwa im Hinblick auf Verkaufsflächen oder Betriebsstätten.
Gewerbeanmeldung beim Gewerbeamt, steuerliche Einordnung & Tätigkeitsbeschreibung
Rein formal muss das Gewerbe beim zuständigen Gewerbeamt angemeldet werden, da eine freiberufliche Tätigkeit für den Autohandel rechtlich ausgeschlossen ist. Der An- und Verkauf von Kraftfahrzeugen stellt stets eine gewerbliche Tätigkeit dar, unabhängig davon, ob diese haupt- oder nebenberuflich ausgeübt wird. Nach der Anmeldung erhält der Gründer den Gewerbeschein, der die Grundlage für die Aufnahme der Geschäftstätigkeit bildet.
Je nach Standort und geltendem Hebesatz ist künftig mit Gewerbesteuerzahlungen als regelmäßigem Kostenfaktor zu rechnen. Dabei ist zu beachten, dass Einzelunternehmer und Personengesellschaften einen Freibetrag von 24.500 Euro auf den Gewerbeertrag haben, während Kapitalgesellschaften diesen Freibetrag nicht nutzen können. Die konkrete Steuerbelastung ergibt sich aus dem erzielten Gewinn und dem jeweiligen kommunalen Hebesatz.
Neben dem eigentlichen Formular zur Gewerbeanmeldung sollten die bereits genannten Nachweise – insbesondere Führungszeugnis und Auszug aus dem Gewerbezentralregister – möglichst frühzeitig beantragt werden. In der Praxis ist es üblich, dass diese Unterlagen entweder direkt mit eingereicht oder auf Anforderung der Behörde nachgereicht werden. Eine frühzeitige Antragstellung kann Verzögerungen im Anmeldeverfahren vermeiden.
Darüber hinaus können weitere Unterlagen erforderlich sein, etwa ein gültiger Personalausweis oder Reisepass, bei ausländischen Staatsangehörigen ein entsprechender Aufenthaltstitel sowie bei juristischen Personen zusätzliche Nachweise zur Vertretungsberechtigung. Die konkreten Anforderungen können je nach Kommune leicht variieren.
Besonders wichtig ist mit Blick auf die Gewerbeanmeldung als Fahrzeughändler, die Tätigkeitsbeschreibung im Formular möglichst exakt und zugleich ausreichend weit gefasst zu formulieren. Bezeichnungen wie „An- und Verkauf von Kraftfahrzeugen“ sollten gegebenenfalls ergänzt werden, etwa um „Import und Export von Fahrzeugen“, „Vermittlung von Fahrzeugverkäufen“, „Onlinehandel mit Kraftfahrzeugen“ oder „Handel mit Gebraucht- und Neufahrzeugen“. Eine zu enge Tätigkeitsbeschreibung kann später eine kostenpflichtige Gewerbeummeldung erforderlich machen.
Steuerliche Einordnung: Umsatzsteuer, Kleinunternehmerregelung und typische Besonderheiten im Autohandel
Mit der Gewerbeanmeldung wird das Finanzamt automatisch informiert. In der Folge erhält der Gründer einen steuerlichen Erfassungsbogen, in dem unter anderem Angaben zur erwarteten Umsatz- und Gewinnhöhe zu machen sind. An dieser Stelle wird auch entschieden, ob die Kleinunternehmerregelung nach dem Umsatzsteuergesetz in Anspruch genommen werden soll oder nicht.
Wichtig ist die begriffliche Trennung: Der umgangssprachlich verwendete Begriff „Kleingewerbe“ beschreibt keine steuerliche Sonderform, sondern lediglich ein Gewerbe ohne kaufmännische Buchführungspflicht nach Handelsrecht. Die Kleinunternehmerregelung hingegen ist eine rein umsatzsteuerliche Vereinfachung.
Sofern die gesetzlichen Umsatzgrenzen eingehalten werden, kann auf die Erhebung der Umsatzsteuer verzichtet werden. Im Autohandel ist diese Option jedoch häufig wirtschaftlich nachteilig, da Vorsteuerbeträge aus dem Fahrzeugankauf oder aus laufenden Kosten nicht geltend gemacht werden können. Viele Autohändler entscheiden sich daher bewusst gegen die Kleinunternehmerregelung.
Eine zentrale Besonderheit im Autohandel ist die Differenzbesteuerung bei Gebrauchtfahrzeugen. Diese kommt insbesondere dann zur Anwendung, wenn Fahrzeuge von Privatpersonen oder von nicht zum Vorsteuerabzug berechtigten Verkäufern angekauft werden. In diesem Fall wird die Umsatzsteuer nicht auf den gesamten Verkaufspreis, sondern nur auf die Handelsspanne erhoben. Die Voraussetzungen, Nachweispflichten und Rechnungsangaben sind hierbei streng geregelt, weshalb Fehler in diesem Bereich häufig zu Steuernachzahlungen führen. Eine saubere Dokumentation der Einkaufsvorgänge ist daher unerlässlich.
Grenzüberschreitender Fahrzeughandel und Zollabwicklung
Sofern Fahrzeuge grenzüberschreitend gekauft oder verkauft werden sollen, sind zusätzliche Pflichten zu beachten. Für die Abwicklung von Import- und Exportvorgängen ist in der Regel eine sogenannte EORI-Nummer erforderlich, die bei der Zollverwaltung beantragt wird. Diese Nummer dient der eindeutigen Identifikation des Unternehmens im Außenhandel und ist Voraussetzung für zahlreiche zollrechtliche Vorgänge.
Darüber hinaus sind umsatzsteuerliche Besonderheiten bei innergemeinschaftlichen Lieferungen, beim Erwerb neuer Fahrzeuge sowie bei Exporten in Drittstaaten zu beachten. Fehler in diesem Bereich können schnell zu erheblichen steuerlichen und rechtlichen Risiken führen.
Sonstige Aspekte im Rahmen der Gewerbeanmeldung als Autohändler
Sollten neben dem reinen An- und Verkauf von Fahrzeugen auch Reparaturen, Wartungsarbeiten oder technische Dienstleistungen angeboten werden, sind weitere rechtliche Vorgaben zu beachten. Der Betrieb einer Kfz-Werkstatt unterliegt grundsätzlich dem Handwerksrecht und ist dem zulassungspflichtigen Kraftfahrzeugtechniker-Handwerk zuzuordnen. In der Regel ist hierfür ein entsprechender Qualifikationsnachweis erforderlich, etwa ein Meistertitel oder eine gleichgestellte Qualifikation. Unter bestimmten Voraussetzungen können Reparaturtätigkeiten auch als unerheblicher Nebenbetrieb zulässig sein; die Abgrenzung ist jedoch komplex und sollte im Zweifel mit der Handwerkskammer oder einem fachkundigen Berater geklärt werden.
Auch kann es erforderlich sein, dass Verkaufsflächen, Büroräume oder Abstellplätze durch das Ordnungs- oder Bauamt begutachtet werden. Dabei spielen unter anderem baurechtliche Aspekte wie Nutzungsänderungen, Stellplatzvorgaben, Werbeanlagen, Verkehrsführung sowie mögliche Beeinträchtigungen von Anwohnern eine Rolle. Gerade bei innerstädtischen Standorten oder bei der Nutzung privater Grundstücke ist eine frühzeitige Abstimmung mit den zuständigen Behörden empfehlenswert.
Mit der Anmeldung beim Gewerbeamt erfolgt automatisch die Information des Finanzamts. Sofern die Kleinunternehmerregelung nicht in Anspruch genommen wird oder nicht in Betracht kommt, muss die Umsatzsteuer ordnungsgemäß erklärt und – abhängig vom jeweiligen Besteuerungsverfahren – in Rechnungen korrekt ausgewiesen werden. Im Autohandel ergeben sich hierbei zahlreiche Besonderheiten, etwa bei der Differenzbesteuerung, bei innergemeinschaftlichen Lieferungen oder bei Exportgeschäften. Fehlerhafte Rechnungen oder unvollständige Nachweise können zu empfindlichen Steuernachzahlungen führen.
Wer Fahrzeuge bar oder gegen barähnliche Zahlungsmittel verkauft, muss zudem die geldwäscherechtlichen Pflichten beachten. Autohändler gelten als sogenannte Güterhändler und unterliegen bei Barzahlungen ab einer bestimmten Schwelle besonderen Sorgfalts-, Identifikations- und Dokumentationspflichten. Die Missachtung dieser Vorgaben kann empfindliche Bußgelder nach sich ziehen, weshalb interne Abläufe und Zahlungsprozesse klar geregelt sein sollten.
Für Probefahrten und Überführungen nutzen viele Autohändler spezielle Händlerkennzeichen. Die Ausgabe solcher Kennzeichen setzt ein berechtigtes geschäftliches Interesse sowie die persönliche Zuverlässigkeit des Antragstellers voraus. Die Nutzung ist streng zweckgebunden und darf ausschließlich im Zusammenhang mit dem gewerblichen Fahrzeughandel erfolgen.
Mitgliedschaften, Buchführung und rechtliche Absicherung
Existenzgründer mit Gewerbepflicht sollten wissen, dass sie automatisch Mitglied der Industrie- und Handelskammer werden. Diese Pflichtmitgliedschaft ist gesetzlich vorgesehen und bringt neben Beitragszahlungen auch zahlreiche Beratungs-, Informations- und Weiterbildungsangebote mit sich. Gerade für Gründer im Autohandel können Seminare zu Steuerrecht, Vertragsgestaltung oder Unternehmensführung einen echten Mehrwert darstellen.
Generell lauern bei diesem Gewerbetyp zahlreiche steuerliche Fallstricke, etwa im Zusammenhang mit Import und Export, der Differenzbesteuerung oder der korrekten Behandlung von Anzahlungen. Wer sich in dieser Materie nicht sicher bewegt, sollte frühzeitig einen Steuerberater hinzuziehen, um kostspielige Fehler oder sogar strafrechtliche Konsequenzen zu vermeiden.
Darüber hinaus bestehen umfassende Pflichten zur ordnungsgemäßen Buchführung. Je nach Unternehmensgröße und Rechtsform kann dies von einer einfachen Einnahmen-Überschuss-Rechnung bis hin zur doppelten Buchführung reichen. Das Finanzamt erwartet jährlich eine vollständige Steuererklärung und behält sich Prüfungen vor. Unvollständige oder unübersichtliche Unterlagen können im Rahmen von Betriebsprüfungen zu erheblichen Problemen führen.
Auch der rechtliche Alltag des Autohandels sollte nicht unterschätzt werden. Gewährleistungsansprüche, Haftungsfragen, Rückabwicklungen sowie die Beweislastverteilung bei Mängeln gehören zum täglichen Geschäft. Seit der Reform des Kaufrechts gelten verschärfte Verbraucherschutzregelungen, etwa zur Dauer der Beweislastumkehr. Eine rechtssichere Vertragsgestaltung ist daher von zentraler Bedeutung, weshalb eine Zusammenarbeit mit einem Fachanwalt sinnvoll sein kann.
Die Höhe der zu zahlenden Gewerbesteuer hängt vom jeweiligen Hebesatz der Gemeinde und vom erzielten Gewinn ab. Der gesetzlich festgelegte Mindesthebesatz beträgt 200 Prozent. Bei Einzelunternehmen und Personengesellschaften wird dabei ein Freibetrag von 24.500 Euro berücksichtigt.
Checkliste für die Gewerbeanmeldung mit einem Autohandel
1. Grundlegende Voraussetzungen prüfen
☐ Tätigkeit ist gewerblich (An- und Verkauf von Kraftfahrzeugen → keine freiberufliche Tätigkeit)
☐ Keine Erlaubnispflicht, aber überwachungsbedürftiges Gewerbe (§ 38 GewO)
☐ Gewerbeanmeldung erfolgt vor Aufnahme der Tätigkeit
2. Zuständiges Gewerbeamt ermitteln
☐ Gewerbeamt der Gemeinde/Stadt des Betriebssitzes ermitteln
☐ Prüfen, ob Online-Gewerbeanmeldung möglich ist oder persönliche Vorsprache erforderlich ist
3. Tätigkeitsbeschreibung korrekt vorbereiten (sehr wichtig)
☐ Klar, wahrheitsgemäß und ausreichend weit formulieren
☐ Keine zu engen oder unklaren Angaben verwenden
☐ Empfohlene Formulierungsbestandteile (je nach tatsächlicher Tätigkeit):
☐ „An- und Verkauf von Kraftfahrzeugen“
☐ „Handel mit Gebraucht- und/oder Neufahrzeugen“
☐ „Vermittlung von Fahrzeugverkäufen“ (nur wenn geplant)
☐ „Import und Export von Kraftfahrzeugen“ (nur wenn geplant)
☐ Keine Tätigkeiten angeben, die nicht ausgeübt werden sollen (z. B. Reparaturen, wenn keine Werkstatt geplant ist)
4. Gewerbeanmeldung ausfüllen
☐ Formular „Gewerbeanmeldung“ vollständig ausfüllen
☐ Angaben zu:
☐ Name, Anschrift, Geburtsdatum
☐ Betriebsstätte
☐ Beginn der gewerblichen Tätigkeit
☐ Tätigkeitsbeschreibung
☐ Unterschrift nicht vergessen (bei Online-Anmeldung elektronisch)
5. Persönliche Unterlagen bereithalten
☐ Personalausweis oder Reisepass
☐ Bei juristischen Personen:
☐ Handelsregisterauszug
☐ Vertretungsberechtigung (z. B. Geschäftsführer)
☐ Bei ausländischer Staatsangehörigkeit:
☐ Aufenthaltstitel mit Erlaubnis zur selbstständigen Tätigkeit (falls erforderlich)
6. Überwachungsbedürftiges Gewerbe (§ 38 GewO): Zuverlässigkeitsprüfung
☐ Einplanen, dass die Behörde eine Zuverlässigkeitsprüfung durchführt
☐ Führungszeugnis (für Behörden) bereithalten oder beantragen
☐ Auszug aus dem Gewerbezentralregister bereithalten oder beantragen
☐ Wissen: Wenn nicht selbst vorgelegt, kann das Gewerbeamt diese Unterlagen selbst anfordern
7. Gebühren & Formalitäten
☐ Gebühr für die Gewerbeanmeldung einkalkulieren (kommunal unterschiedlich)
☐ Zahlungsart klären (Bar / EC / Onlinezahlung)
8. Nach der Anmeldung (direkt vom Gewerbeamt ausgelöst)
☐ Gewerbeschein erhalten (meist sofort oder kurz danach)
☐ Kenntnis: Gewerbeamt informiert automatisch
☐ Finanzamt
☐ Industrie- und Handelskammer
☐ ggf. weitere Stellen
9. Typische Fehler vermeiden
☐ Tätigkeitsbeschreibung nicht zu eng formulieren
☐ Keine Tätigkeiten angeben, die handwerks- oder erlaubnispflichtig wären, wenn sie nicht geplant sind
☐ Anmeldung nicht erst nach Geschäftsaufnahme vornehmen
☐ § 38 GewO nicht ignorieren (Zuverlässigkeitsprüfung gehört dazu)
Zuletzt aktualisiert: 22.12.2025
Bin ich Kleinunternehmer?
Wichtig: Was ändert sich bei der Krankenversicherung nach der Gewerbeanmeldung?

Nach der Gewerbeanmeldung sind Sie nicht mehr automatisch pflichtversichert in der gesetzlichen Krankenversicherung. Ihre Beiträge werden künftig einkommensabhängig berechnet und können deutlich höher ausfallen als erwartet. Zusätzlich sind in der gesetzlichen Krankenversicherung Beitragsnachzahlungen möglich, die viele Gründer erst mit dem ersten Bescheid überraschen.
Ein Vergleich hilft, Kosten und Risiken frühzeitig realistisch einzuschätzen.
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